Klimawandel / Stadtklima / Stadtbäume
…. hier muss viel mehr passieren, auch lokal in Rottenburg. Der Bestand der Stadtbäume wird kaum ausgeweitet, eine mutige Zukunftsplanung für deren Ausbau und Anpassung für die gesamte Stadt wäre dringend notwendig. Parkplätze behalten Priorität. Eigene Vorgaben von Bebauungsplänen werden nicht überprüft oder selbst eingehalten, Vollzugsdefizite wie zum Beispiel bei Ausgleichsmaßnahmen werden hingenommen, etc..
Neubaugebiete müssen von Anbeginn an im Format “Schwammstadt” geplant und auch umgesetzt werden und ein belastbares Konzept zum Starkregenmanagement entwickelt werden. Je zögerlicher vorgegangen wird, desto größer werden die Auswirkungen werden. Braunsbach oder das Ahrtal haben uns die Folgen gezeigt (WDR-Dokumentation; SWR-Dokumentation)
Dies sind nur einige Themen, mit denen wir uns intensiv beschäftigen müssen, wenn wir etwas gegen die kommenden Auswirkungen des fortschreitenden Klimawandels bewirken wollen.
Wenn du motiviert bist, dicke Bretter zu bohren, mach mit und sprich uns an!
Im Rahmen der BUND-Jahreshauptversammlung (2026) am Mittwoch, 15. April 2026 (Beginn: 19.00 Uhr, Ort: VHS Rottenburg, Sprollstrasse 22, Raum 103) trägt der Geograph Dr. Hans-Joachim Rosner mit einem Beitrag zum Thema “Städte im Klimawandel - Wie können wir unsere Städte fit den Wandel machen?” zu einem besseren Verständnis der Thematik bei. Die Teilnahme ist kostenlos, eine ist Anmeldung nicht erforderlich.
Weltklimarat IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change)
Deutsche IPCC-Koordinierungsstelle
Starkregenereignis und Sturzflut in Rottenburg (Juni 2021)
Im Juni 2021 gab es in Rottenburg ein Starkregenereignis mit Hagel, ein kleiner Vorbote dessen, was im sich beschleunigenden Klimawandel nach Auskunft der Meteorologen häufiger auf uns zukommen wird.... (Quelle: Dein Rottenburg, Film 2:13 Min.).
Vergleichbar in Europa sind z.B. die extremen Starkniederschläge in Griechenland und Lybien im September 2023, die Sturzfluten in Italien, Südosteuropa und in Bayern (dort Schäden in Höhe von ca. 4,1 Mrd. €) Mitte September 2024 oder die verheerenden Hochwasserereignisse in Spanien und Portugal im November 2024.